Koordinator*in – Netzwerk Gewaltambulanzen (m/w/d)

Job Description

Das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland und steht für die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Mit rund 14.000 Mitarbeitenden konzernweit in mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit über 2.500 Betten werden jährlich circa 80.000 Patienten voll- und teilstationär und mehr als 1.000.000 Mal Patienten ambulant behandelt.

Koordinator*in – Netzwerk Gewaltambulanzen (m/w/d)

zum nächstmöglichen Zeitpunkt am Institut für Rechts- und Verkehrsmedizin Heidelberg, Bereich „verfahrensunabhängige, landesweite Spurensicherung“, gesucht.

Die Landesregierung Baden-Württemberg baut eine flächendeckende Versorgung mit Gewaltambulanzen für Opfer von körperlicher, sexualisierter und häuslicher Gewalt auf. Zur zentralen Steuerung, Vernetzung und Weiterentwicklung dieses wichtigen Versorgungsangebots in den Regionen Nordbaden und Stuttgart suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine engagierte, strukturierte und kommunikative Persönlichkeit als Koordinator*in.

  • Job-ID: V000015154
  • Einsatzgebiet: Institut für Rechts- und Verkehrsmedizin
  • Einsatzort: Heidelberg
  • Startdatum: Ab sofort
  • Tätigkeitsbereich: Management / Administration
  • Anstellungsart: Teilzeit (19,25 Wochenstunden)
  • Befristung: Befristet (31.01.2027)
  • Vertrag: TV-UK

  • Ausbau und Steuerung des Netzwerkes der Gewaltambulanzen Heidelberg / Nordbaden und Stuttgart
  • Koordination und Unterstützung der beteiligten Partner: Kliniken, Institute der Rechtsmedizin, Opferhilfeeinrichtungen, Jugendämter, Beratungsstellen, Polizei u. a.
  • Sicherstellung einheitlicher Standards in Dokumentation, Spurensicherung und Versorgungsabläufen
  • Organisation und Moderation von Netzwerktreffen, Arbeitsgruppen und Fachaustauschen
  • Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation zur Bekanntmachung der Angebote
  • Qualitätssicherung und Monitoring der landesweiten Versorgung
  • Schnittstelle zwischen Ministerien, Trägern, Fachdiensten und Kooperationspartnern
  • Mitwirkung bei der konzeptionellen Weiterentwicklung der Gewaltambulanz-Strukturen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise in Sozialwissenschaften, Public Health, Gesundheitsmanagement, Rechtswissenschaften, Sozialer Arbeit oder vergleichbaren Studiengängen
  • Erfahrung in Projekt- oder Netzwerkkoordination, idealerweise im Gesundheits-, Sozial- oder Hilfesystem
  • Kenntnisse in den Bereichen Opferschutz, Gewaltprävention oder Spurensicherung von Vorteil
  • Hohe kommunikative Kompetenz sowie Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Institutionen
  • Organisationsstärke, strukturiertes Arbeiten und Verantwortungsbewusstsein
  • Bereitschaft zu gelegentlichen Dienstreisen innerhalb Baden-Württembergs

  • Zielorientierte individuelle Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
  • Möglichkeit, wissenschaftlich zu publizieren, wird geboten und unterstützt
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit vielfältigen Einrichtungen wie Kliniken, Polizei, Opferberatungsstellen
  • Bei Eignung (Teil-)Projektleitung / Projektverantwortung möglich
  • Eine bedeutsame und sinnstiftende Tätigkeit im Bereich Opferschutz und Gesundheitsversorgung
  • Die Möglichkeit, ein neues landesweites Versorgungsmodell maßgeblich mitzugestalten
  • Tarifvertragliche Vergütung nach TV-UK E9 A, attraktive betriebliche Altersvorsorge
  • 30 Tage Urlaub
  • Nachhaltig unterwegs: Jobticket (Deutschlandticket)
  • Familienfreundliches Arbeitsumfeld: Kooperationen zur Kinderbetreuung, Zuschuss zur Kinderferienbetreuung, Beratung für Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen
  • Vielfältige Gesundheits-, Präventions- und Sportangebote

Hinweis: Das UKHD unterliegt den Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes. Daher ist für alle am UKHD beschäftigten Personen ein gültiger Masern-Immunitätsnachweis notwendig.

Das UKHD lebt Vielfalt und schätzt die Diversität.

Unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung, Herkunft oder Religion bieten wir allen die gleichen Chancen. Wenn ein Geschlecht in einem bestimmten Bereich unterrepräsentiert ist, legen wir besonderen Wert darauf, diesem Ungleichgewicht entgegenzuwirken. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung geben wir Menschen mit Schwerbehinderung Vorrang bei der Berücksichtigung für offene Stellen.

Die Eingruppierung erfolgt unter Berücksichtigung der Qualifikation und der persönlichen Voraussetzungen. Das Gehalt (brutto) ist für eine Vollzeitstelle exkl. der Jahressonderzahlung sowie weiterer Zulagen.

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